Habe mir letzten Mittwoch den neuesten Ridley Scott Film Robin Hood angesehen, obwohl ich es eigentlich doch gar nicht wollte. Die Trailer fand ich schon ziemlich fad und die Kevin Costner Version ist noch frisch in der Erinnerung. Nun denn, so fand ich mich bei der Premiere in meinem Stammkino wieder und wunderte mich schon darüber, dass von den 1000 Sitzplätzen noch 900 frei waren...
Wie ist also der neue Robin Hood, die "historische" Version von Ridley Scott, die uns alles was wir vorher über Robin Hood zu wissen glaubte vergessen machen wollte?
Na, mein Titel verrät es schon...Nach dem großartigen Gladiator kam der schon deutlich schwächere Königreich der Himmel und Robin Hood ist nochmal eine ganze Ecke schlechter.
Russell Crowe, Cate Blanchett und Max von Sydow sind allesamt tolle Schauspieler, für die es schon lohnt ins Kino zu gehen. Doch auch sie können nichts gegen die Längen im Drehbuch und die schwachen, nicht sehr eindrucksvollen Bilder tun. Die Idee, dass der einfache Bogenschütze Robin Longstride die Identität des toten Ritters Loxley annimmt hatte Potenzial, doch lief das irgendwie alles zu glatt, sodass in dieser Hinsicht keine wirkliche Spannung aufkam. Auch sein familärer Hintergrund, der später im Film zum Tragen kommt wirkt arg konstruiert. Die finale Schlacht am Ende gegen die bösen Franzosen kam auch irgendwie fade herüber. Eine kämpfende Marion und Waisenjungen auf Ponys hätte Ridley Scott uns doch ersparen können...
Dienstag, 18. Mai 2010
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